Vor und während der Schwangerschaft sowie danach in der Stillzeit sind Frauen mit einem erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf konfrontiert. Dazu kommen eine notwendige Umstellung der Ernährung als auch diverse Einschränkungen. Die Motivation, seine bisherige Ernährungsweise umzustellen, ist jedoch in wohl keiner anderen Phase des Lebens so hoch. Eine gute Grundlage, um die eigene Gesundheit und damit auch jene des Kindes nachhaltig zu fördern. Die Schwangerschaft ist genau die richtige Zeit, um sich über die eigene Ernährung Gedanken zu machen. Die Qualität und die Zusammensetzung der Lebensmittel beeinflussen schließlich in hohem Ausmaß die gesunde Entwicklung des Kindes. Die tägliche Aufnahme an Vitaminen und Mineralstoffen von schwangeren Frauen liegt zum Teil weit unter den empfohlenen Mengen. Vor allem Vitamin D, Vitamin B6, Folsäure, Eisen, Jod und Calcium zählen offiziell zu den kritischen Nährstoffen. Eine besonders hohe Nährstoffdichte durch den Verzehr von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten, Fleisch und Fisch sowie Ballaststoffen ist daher anzuraten. Im Verhältnis zum Energiebedarf steigt der Bedarf an einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen in der Schwangerschaft nämlich deutlich stärker an.

Das Heranwachsen eines Kindes im Mutterleib sowie die damit verbundene Zunahme an Körpergewicht resultieren unter anderem in einem erhöhten Energiebedarf von rund 250 kcal täglich, den die werdende Mutter zu decken hat. Damit Mutter und Kind gut versorgt sind, sollte ab der 4. Schwangerschaftswoche auch auf den erhöhten Proteinbedarf geachtet werden. Dabei muss allerdings auf Rohmilch, Rohmilchkäse, rohes Fleisch und Meeresfrüchte, rohe Eier und rohen oder gebeizten Fisch unbedingt verzichtet werden! Eine Sonderstellung nimmt während und auch vor der Schwangerschaft Folsäure ein, dessen Bedarf sich um rund 50 Prozent erhöht. Sowohl präkonzeptionell als auch für die Zellteilung und das Wachstum des Kindes gilt Folsäure als unentbehrlich. In dieser besonderen Lebensphase muss schließlich nicht nur die eigene Versorgung, sondern auch jene des heranwachsenden Kindes gewährleistet werden. Von einer gezielten Umstellung der eigenen Essgewohnheiten hin zu einer nährstoffreichen, frischen, abwechslungsreichen und hochwertigen Ernährung können Mutter und Kind langfristig profitieren.

Studien zu diesem Thema:
(1) Milunsky A. et al., Multivitamin/Folic Acid Supplementation in Early Pregnancy Reduces the Prevalence of Neural Tube Defects. JAMA. 1989;262(20):2847–2852. doi:10.1001
(2) Hodgetts et al., Effectiveness of Folic Acid Supplementation in Pregnancy on Reducing the Risk of Small-for-Gestational Age Neonates. Obstetric Anesthesia Digest. 2016; 36. 22-23. 10.1097
(3) Zuccotti et al., Probiotics for prevention of atopic diseases in infants: Systematic review and meta-analysis. Allergy. 2015; 70. 10.1111/all.12700.
(4) Masha L Shulkin et al. Effects of omega-3 supplementation during pregnancy and youth on neurodevelopment and cognition in childhood: a systematic review and meta-analysis. The FASEB Journal. 2016 30:1, 295.5-295.5
(5) Klemens, C., Berman, D. and Mozurkewich, E., The effect of perinatal omega‐3 fatty acid supplementation on inflammatory markers and allergic diseases: a systematic review. BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology, 2011; 118: 916-925.

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